Windkraft – Sicherer Energielieferant aus der Natur

Hoher Energiegewinn und positive Energiebilanz

Die technische Entwicklung von Windenergieanlagen hat innerhalb kürzester Zeit enorme Fortschritte gemacht. Mittlerweile ist es mit einer einzigen Anlage möglich im Jahr mehr als 10 Mio kWh Strom zu generieren – genug um ca. 4800 Haushalte zu versorgen. Eine Windenergieanlage erzeugt während Ihres Betriebes gut 40-70 Mal so viel Energie wie für Herstellung, Nutzung und Entsorgung eingesetzt werden muss und weist damit eine deutlich positive Energiebilanz auf (Quelle: BWE 2013*).

Nachhaltige, saubere und umweltfreundliche Energiequelle

Auch wenn der Wind nicht immer gleich und nicht jeden Tag weht, so steht er doch unbegrenzt als Energiequelle zur Verfügung. Im Jahr 2013 wurden allein durch die Windenergie an Land 50.803 gWh Strom erzeugt – damit deckt die Windenergie 8,5 % des Gesamtstromverbrauchs in Deutschlands und ist der bedeutenste Vertreter der erneuerbaren Energien (Quelle: BMWi 2014).

Überwachung, Wartung und Sicherheit

Windenergieanlagen werden rund um die Uhr durch eine technische Betriebsführung überwacht, die über das Internet mit den Anlagen verbunden ist. Im Falle von Betriebsstörungen und auftretenden Schäden kann so unverzüglich reagiert werden. Die Anlagen werden zudem regelmäßig gewartet und kontrolliert. 

Schall, Schatten und Eisabwurf

Um negative Auswirkungen zu verhindern oder zu minimieren, sind heute Baugenhmigungen für Windenergieanlagen an klare Auflagen geknüpft. Windparks dürfen nur dann realisiert werden, wenn die Schall- und Schattenbelastung für naheliegende Wohngebäude die gesetzlichen Grenzwerte nicht überschreiten. Dies muss durch Fachgutachten nachgewiesen bzw. kontrolliert werden.

 

Die meisten Anlagen können heutzutage zudem in einem schallreduzierten, also leiseren Modus betrieben werden. Der Einsatz von computerisierten Schattenwurfmodulen gewährleistet außerdem, dass die Grenzwerte für den Schattenschlag nicht überschritten werden. In einigen Gebieten kommen Anlagen mit einer Rotorblattheizung oder speziellen Eisdetektoren zum Einsatz, um einen Eisabwurf zu verhindern.

 

Quellenhinweise

*BWE = Bundesverband Windenergie

**BWE 2013: Wind bewegt - Argumente für die Windenergie.