Regenerative Energien – Ökologisch vorbildlich, ökonomisch attraktiv

Unbegrenzt verfügbare und zukunftsfähige Ressource

Aufbau einer Windenergieanlage

Als erneuerbare Energien oder auch regenerative Energien, werden die Energiequellen bzw. Energieträger bezeichnet, die grundsätzlich unbegrenzt zur Verfügung stehen. Hierzu zählen neben der Windenergie, die Sonnenenergie, Wasserkraft, Erdwärme sowie Biomasse aus nachwachsenden Rohstoffen. 

 

Der Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Bruttostromverbrauch in Deutschland ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. 2013 betrug er bereits 25,3 % und am Gesamtenergieverbrauch 12 %. Bis zum Jahr 2035 soll der Anteil der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern auf bis zu 60 % gesteigert werden, wobei der größte Anteil durch den Ausbau der Windenergie geleistet wird (Quelle BMWi 2014*).

 

Im Gegensatz zu fossilen Energieträgern wie Erdöl oder Kohle, entstehen bei der Nutzung regenerativer Energien nur geringe Mengen an umwelt- und gesundheitsschädlichen Emmissionen wie CO². Allein im Jahr 2013 wurden so durch die Nutzung von erneuerbaren Energien 145,8 Mio. Tonnen an Treibhausgasen vermieden (Quelle BMWi 2014). Weitere Altlasten wie beispielsweise die Lagerstätten für Atomüll entstehen ebenfalls keine.

Schaubild Durch erneuerbare Energien geschaffene Arbeitsplätze in Deutschland (c) BMWi 2014: Erneuerbare Energien in Zahlen - Nationale und internationale Entwicklung im Jahr 2013. Berlin.

Doch nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch ist die Energiewende sinnvoll. Die Wirtschaft hat die Möglichkeiten und den Nutzen der erneuerbaren Energien erkannt, so dass immer mehr Arbeitsplätze in diesem Sektor entstehen. So waren im Jahr 2013 rund 371.400 ;enschen im Bereich der erneuerbaren Energien beschäftigt (Quelle: BMWi 2014**).

Quellenhinweise:

*   BMWi = Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
** BMWi 2014: Erneuerbare Energien in Zahlen - Nationale und internationale Entwicklung im Jahr 2013